„Das Haus der Toten – oder das Leben im Gefängnis in Sibirien“ von Fjodor Dostojewski ist ein halbautobiografischer Roman, der zwischen 1860 und 1862 veröffentlicht wurde. Basierend auf Dostojewskis eigenen vier Jahren in einem sibirischen Arbeitslager folgt das Werk dem Adligen Alexander Petrowitsch Goryanchikow auf seinem Weg durch grausame Bedingungen sowie die Feindseligkeit seiner Mitgefangenen. Durch lebendige Beschreibungen der Gefangenen und ihrer Verbrechen durchlebt der Erzähler eine spirituelle Transformation – er entdeckt unerwartete menschliche Seiten bei hartgesottenen Kriminellen und macht zugleich die tragische Absurdität des Lebens im russischen Gefängnis sichtbar.
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