„Slægten“ von Gustav Wied ist ein Roman, der Ende des 19. Jahrhunderts verfasst wurde. Der Buchhandlung geht es um die komplexen Dynamiken der Familie v. Leunbach, insbesondere um Baron Helmuth Hieronimus v. Leunbach, der sich zwischen den Erwartungen seiner Familie und den gesellschaftlichen Veränderungen zurechtfinden muss. Themen wie das Erbe, die Liebe sowie der Konflikt zwischen alten und neuen Lebensweisen werden im Laufe der Erzählung vermutlich ausführlich behandelt. Der Beginn von „Slægten“ legt den Grundstein für den Niedergang dieser Adelsfamilie; beschrieben wird dabei die Entstehung des Baronats Næsset sowie die bedrückende Erkenntnis, dass das Familienvermögen zurückgegangen ist. Die Leser lernen Helmuths Eltern kennen – den alten Baron und die Baronin –, die mit ihren eigenen Erwartungen ringen, während Helmuth darauf vorbereitet ist, das verbleibende Vermögen zu erben. Die Ankunft seiner frischverheirateten Frau Alvilda bringt sowohl Freude als auch Spannung mit sich; Helmuth muss sich an seine vielfältigen Rollen gewöhnen, während sich die Beziehungen innerhalb der Familie weiterentwickeln. Die Erzählung deutet zudem auf bevorstehende soziale Begegnungen hin – was teilweise durch die Vorbereitungen auf dieses neue Lebenskapitel angedeutet wird.