„Ninjo“ von Jun’ichiro Tanizaki ist ein Roman, der Anfang des 20. Jahrhunderts geschrieben wurde. Das Buch beschäftigt sich mit psychologischen Themen und untersucht insbesondere die turbulente und obsessive Beziehung zwischen dem Protagonisten Saeki und seiner Cousine Teruko. Die Erzählung ist von den Ängsten und Befürchtungen geprägt, die ihre Interaktionen begleiten, was zu Spannung und emotionaler Unruhe führt. Zu Beginn wird Saeki vorgestellt – ein Mann, der zunehmend von Angst und Unsicherheit geplagt wird, insbesondere aufgrund seiner Furcht vor Erdbeben sowie des Verschlechterns seines psychischen Zustands. Im Laufe der Handlung zeigt sich Saekis verstärkte Paranoia in seinen Reaktionen auf kleine Störungen in seiner Umgebung. Seine Interaktionen mit Teruko spiegeln eine Mischung aus Zuneigung und Irritation wider – schließlich stört sie seine Einsamkeit und verschlimmert seine bereits angespannte psychische Verfassung. Die Atmosphäre des Romans ist von Anspannung geprägt, was Saekis labilen Geisteszustand sowie die Komplexität seiner Gefühle gegenüber Teruko unterstreicht. Im weiteren Verlauf der Geschichte werden zudem tieferliegende Konflikte offensichtlich.