„Cranford“ von Elizabeth Cleghorn Gaskell ist ein episodischer Roman, der 1853 veröffentlicht wurde. Die Handlung spielt in einer kleinen englischen Landstadt und zeichnet liebevoll das Leben alter Frauen nach, die sich inmitten anständiger Armut sowie strenger sozialer Regeln in einer Welt abmühen, die sich langsam um sie herum verändert. Durch die Augen der Besucherin Mary Smith lernen die Leser diese „Amazonen von Cranford“ kennen – Witwen und ledige Frauen, die durch „elegante Sparsamkeit“ ihr Ansehen wahren und gleichzeitig dem Einfluss der Industrielle Revolution widerstehen. Diese sanfte Chronik untersucht Klassenstrukturen, Traditionen sowie den allmählichen Wandel von einer auf Standesunterschieden basierenden Gesellschaft hin zu einer, die mehr Menschlichkeit und Mitgefühl kennt.
Wikipedia-Seite zu diesem Buch: en.wikipedia.org/wiki/Cranford_(Novelle))