„In den nördlichen Nebeln: Arktische Erkundungen in früher Zeit (Band 1 von 2)“ von Fridtjof Nansen ist eine historische Abhandlung, die Anfang des 20. Jahrhunderts verfasst wurde. Das Buch geht der Geschichte der arktischen Erkundung nach und verfolgt die Entwicklung unseres Wissens über den Norden von der Antike bis zum frühen Mittelalter. Es beschreibt nicht nur die Reisen, die in diese Gebiete unternommen wurden, sondern auch die Mythen und Legenden, die damit verbunden sind – und hebt dabei hervor, wie seit jeher die Menschheit von dem Unbekannten fasziniert war. Der Einleitung des Buches erzählt von Nansens eigenen Erfahrungen mit der Geschichte der arktischen Erkundung; seine Motivation dafür war das Versprechen, zu einer Reihe über geografische Entdeckungen beizutragen. Nansen reflektiert über die Komplexität dieser Aufgabe und stellt fest, dass die Berichte über frühe Arktisreisen oft voller Ungenauigkeiten und Mythen sind. Er betont daher die Wichtigkeit, sich auf originale Quellen und eigene Forschungen zu stützen – anstatt auf sekundäre Darstellungen, die Fehler enthalten könnten. Diese Einleitung legt den Grundstein für eine detaillierte Untersuchung der verschiedenen Entdecker, ihrer Motive sowie der oft harten Realitäten, mit denen sie bei ihrem Streben nach Wissen über die arktischen Regionen konfrontiert waren.