„Totem und Tabu: Ähnlichkeiten zwischen dem „psychischen Leben“ von Wilden und …“ von Sigmund Freud ist eine Sammlung von vier Essays, die 1913 veröffentlicht wurden. Freud wendet psychoanalytische Konzepte auf Anthropologie, Archäologie und Religion an und zieht umstrittene Parallelen zwischen primitiven Gesellschaften und neurotischen Patienten. Durch die Untersuchung von Inzesttabus, Totemismus, Animismus sowie den Ursprüngen der sozialen Organisation erörtert er Themen wie Ambivalenz, Projektion und die „Allmacht des Denkens“. Das Werk stellt eine provokative Theorie über die ursprünglichen Wurzeln der menschlichen Gesellschaft und des religiösen Schuldgefühls vor; seine Schlussfolgerungen werden jedoch unter Anthropologen weiterhin heftig diskutiert.
Wikipedia-Seite zu diesem Buch: en.wikipedia.org/wiki/Totem_and_Taboo