„Die Reisen des Marco Polo“ von Marco Polo und Jules Verne ist eine historische Erzählung, die Ende des 19. Jahrhunderts verfasst wurde. Die Handlung konzentriert sich auf Marco Polo und seine Reisen durch Asien, wobei insbesondere seine Erfahrungen sowie seine Begegnungen mit verschiedenen Kulturen und Völkern während seiner Reise zum Hof von Kublai Khan beschrieben werden. Dieses Werk verbindet die historischen Abenteuer Marco Polos mit dem fantasievollen Erzählstil Jules Vernes und thematisiert dabei Entdeckung, Handel und kulturellen Austausch. Zu Beginn der Erzählung wird der Hintergrund der handelsorientierten Interessen der Familie Polo erläutert, um deren Motivationen für die Erforschung Zentralasiens zu verdeutlichen. Marco Polo wird als junger Mann vorgestellt, der sich darauf vorbereitet, gemeinsam mit seinem Vater Niccolò und seinem Onkel Matteo – die bereits Kublai Khan besucht hatten – bedeutende Reisen anzutreten. Das Buch beschreibt außerdem die Umstände, die venezianische Händler dazu veranlassten, in Gebiete aufzubrechen, die lukrative Handelsmöglichkeiten boten, und schildert ihre Reisen von Venedig zum Mongolischen Reich. Diese Einleitung legt den Grundstein für die epischen Abenteuer, die folgen werden, und bereitet den Weg für Marco Polos Erlebnisse sowie das vielfältige Weltbild, dem er begegnet.