„Frühzeitige Beerdigung und Möglichkeiten ihrer Verhinderung“ von William Tebb und Colonel Edward Perry Vollum ist eine wissenschaftliche Veröffentlichung aus dem späten 19. Jahrhundert. Dieses Werk befasst sich mit dem besorgniserregenden Thema der frühzeitigen Beerdigung und konzentriert sich dabei auf Zustände wie Trance, Katalypse sowie andere Formen der vorübergehenden Bewusstlosigkeit, die zu Fehldiagnosen des Todes führen können. Die Autoren möchten sowohl die Öffentlichkeit über die tatsächlichen Gefahren hastiger Beerdigungen aufklären als auch Reformen der Bestattungspraktiken vorschlagen, um diese Risiken zu mindern. Der Beginn des Buches besteht aus einem Vorwort, das den Rahmen für die dringende Diskussion über die frühzeitige Beerdigung skizziert und erläutert, wie persönliche Erfahrungen die Autoren dazu motivierten, dieses problematische Thema zu untersuchen. Tebb schildert eine familiäre Situation, die die Gefahren einer falschen Todesdiagnose verdeutlichte, und beschreibt die gemeinsam mit Vollum durchgeführten Untersuchungen verschiedener Fälle in Europa und Amerika. Anschließend wird auf das wiedererwachte öffentliche Interesse an diesem Thema in den letzten Jahren hingewiesen sowie darauf, dass zahlreiche medizinische Fachkräfte nach wie vor skeptisch bezüglich der Existenz solcher „Todesfälschungen“ sind. Die Autoren betonen die Notwendigkeit von Reformen und einer intensiveren Auseinandersetzung mit diesem Thema – schließlich zeigt ihre Untersuchung zahlreiche Beispiele für Fahrlässigkeiten bei der Feststellung des Todes.