„Der Mensch als Maschine“ von Julien Offray de La Mettrie ist ein Werk der materialistischen Philosophie, das erstmals 1747 veröffentlicht wurde. In Anlehnung an Descartes’ Ansicht, dass Tiere Automaten seien, argumentiert La Mettrie, dass auch Menschen Maschinen sind. Er lehnt die Existenz einer vom Stoff unabhängigen Seele ab und zeigt auf, wie physische Faktoren – Schlaf, Ernährung, Medikamente – direkt das auswirken, was wir Geist nennen. Dieses umstrittene Werk verneint den Dualismus und postuliert, dass Körper und Seele untrennbar eins sind.
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