„Historia de las Indias“ (Band 3 von insgesamt 5 Bänden) von Bartolomé de las Casas ist ein dreibändiges Werk, das zwischen 1527 und 1561 verfasst wurde. Diese Chronik dokumentiert die spanische Kolonialisierung Amerikas – von Christoph Kolumbus’ Ankunft im Jahr 1492 bis zum Jahr 1520 – und basiert größtenteils auf Augenzeugenaussagen. De las Casas schrieb dieses Werk, um die Tugenden der Ureinwohner zu zeigen und die Brutalität der Konquistadoren zu verurteilen. Darüber hinaus drückt das Werk auch sein tiefes Bedauern darüber aus, dass er einst die Sklaverei in Afrika verteidigt hatte – und erkennt dabei deren Ungerechtigkeit an.
Wikipedia-Seite zu diesem Buch: it.wikipedia.org/wiki/Historia_de_las_Indias