Historia de las Indias (vol. 1 de 5)

Casas, Bartolomé de las, 1484-1566

Über dieses Buch

„Historia de las Indias“ von Bartolomé de las Casas ist eine historische Abhandlung, die Ende des 16. Jahrhunderts verfasst wurde. Dieses Werk dokumentiert die europäische Kolonialisierung Amerikas und konzentriert sich insbesondere auf die Misshandlungen der Ureinwohner durch die Spanier, wobei auch eine Kritik an den Ungerechtigkeiten dargeboten wird. Die Erzählung basiert auf den Erfahrungen und Beobachtungen von Las Casas selbst, der ein bedeutender Verfechter der Rechte der Ureinwohner war. Der Beginn des Buches erläutert den Zweck der Abfassung dieser Geschichte und betont die Notwendigkeit, eine wahrheitsgetreue Darstellung der während der spanischen Eroberungen begangenen Ungerechtigkeiten zu liefern. Las Casas reflektiert über die Rolle des göttlichen Schicksals bei der Entdeckung der Neuen Welt sowie über seine eigenen Erlebnisse und betont dabei seine Absicht, sowohl die Ehre der spanischen Krone als auch die Würde der Ureinwohner zu verteidigen. Er erörtert außerdem den historischen Kontext und die Motive hinter der Verfassung dieser Abhandlung und erklärt, dass sie dazu dient, zukünftige Generationen über die Fehler der Vergangenheit aufzuklären sowie die moralische Pflicht hervorzuheben, alle Völker mit Respekt und Gerechtigkeit zu behandeln.

Autor
Casas, Bartolomé de las, 1484-1566
Leseniveau
C1 · Fortgeschritten
Sprache
Español