„Prins Alphabet“ von Kees Valkenstein ist ein Kinderbuch, das Anfang des 20. Jahrhunderts geschrieben wurde. Die Geschichte handelt von einem Prinzen namens Abé, der inmitten von Chaos geboren wird – sein Vater, der Kaiser des Landes Huk, stößt auf Widerstand, als er für seinen Sohn einen unkonventionellen Namen wählt. Nach einer Reihe turbulenter Ereignisse müssen sowohl der Prinz als auch seine Familie ins Exil fliehen, was zu weiteren Abenteuern und Herausforderungen führt. Der Beginn des Buches stellt den zentralen Konflikt dar: Der Kaiser weigert sich, seinen neugeborenen Sohn nach dem traditionellen langen Namen zu benennen, und wählt stattdessen den einfachen Namen „A“. Diese Entscheidung löst großen Aufruhr unter der Adelschaft aus und führt letztendlich zum Sturz des Kaisers sowie zur Flucht der königlichen Familie ins Exil. Jahre später begleiten wir den jungen Abé, der ohne Kenntnis seines königlichen Erbes aufwächst und verschiedenen Herausforderungen begegnet – darunter auch einem Raubüberfall auf seiner Reise. Im Laufe der Geschichte werden Themen wie Identität, Abenteuer und die Suche nach Zugehörigkeit thematisiert, was eine fesselnde Erzählung mit reichlich Fantasie und moralischen Botschaften schafft.
Von der Autorin illustriert.