„Die singende Kirche: Die Lieder, die sie schrieb und sang“ von Edmund S. Lorenz ist eine wissenschaftliche Abhandlung über christliche Hymnen, die vermutlich Anfang des 20. Jahrhunderts verfasst wurde. Das Buch konzentriert sich auf die Definition, den Zweck sowie die praktische Anwendung von Hymnen in der kirchlichen Gottesdienstpraxis und bietet Einblicke in die historische und emotionale Bedeutung von Hymnen im christlichen Leben. Lorenz möchte die Kluft zwischen literarischer Analyse und praktischer Anwendung überbrücken und betont die Bedeutung von Hymnen nicht nur für den Gottesdienst, sondern auch für das Gemeinschaftsleben sowie individuelle spirituelle Erfahrungen. Zu Beginn seines Werkes erklärt der Autor sein Bestreben, zur bestehenden Literatur über Hymnen beizutragen – indem er deren praktischen Wert statt ausschließlich wissenschaftlicher Analyse in den Vordergrund rückt. Er würdigt die historischen Beiträge bedeutender Hymnologen und skizziert seine eigene Herangehensweise bei der Definition von Hymnen aus Sicht des Gottesdienstes und der emotionalen Ausdrucksfähigkeit. Lorenz betont die grundlegende Bedeutung von Hymnen sowohl für die persönliche Spiritualität als auch für den gemeinschaftlichen Gottesdienst und ist der Ansicht, dass ein gründliches Verständnis ihres Zwecks sowie ihre effektive Anwendung die kirchlichen Gottesdienste erheblich bereichern können. Sein Vorwort legt einen Rahmen für die weitere Auseinandersetzung mit der Hymnologie und verbindet emotionale und spirituelle Aspekte mit praktischen Überlegungen zur Verwendung von Hymnen im Gottesdienst.