„Cristóbal Colón und die Entdeckung Amerikas, Band 1“ von Alexander von Humboldt ist eine historische Abhandlung, die Anfang des 19. Jahrhunderts verfasst wurde. Dieses Werk untersucht die geografischen Zusammenhänge sowie die nautisch-astronomischen Grundlagen der Entdeckung der Neuen Welt, wobei insbesondere das 15. und 16. Jahrhundert in den Fokus genommen werden – die Zeit, in der bedeutende Entdeckungsreisen stattfanden. Der Band geht auch auf die intellektuellen Strömungen jener Epoche ein, die zur Ära der Entdeckungen führten, sowie auf den Einfluss dieser Erkundungen auf die europäischen Sichtweisen und das geografische Wissen. Die Einleitung betont die herausragende Bedeutung des 15. Jahrhunderts als Übergangszeit zwischen dem Mittelalter und der Neuzeit. Humboldt beschreibt die gemeinsamen intellektuellen Bemühungen portugiesischer und spanischer Entdecker, die das geografische Wissen erweiterten und die Entwicklung der nautisch-astronomischen Methoden vorantrieben – was letztendlich zur Entdeckung neuer Gebiete führte. Durch die Erwähnung historischer Persönlichkeiten und geografischer Fortschritte legt er den Grundstein für eine detaillierte Untersuchung der Motive, Routen und Innovationen dieser Entdecker – einschließlich Christoph Kolumbus selbst – und zeigt auf, wie diese Bemühungen das Verständnis der Welt und der menschlichen Zivilisation prägten.