„Gruselige Erzählungen“ des Grafen Auguste Villiers de L’Isle-Adam ist eine Sammlung von 28 Kurzgeschichten, die im Jahr 1883 veröffentlicht wurde. Diese Geschichten satirisieren den bürgerlichen Materialismus und die Engstirnigkeit jener Epoche und stellen oberflächliche Charaktere gegen spirituelle Idealisten. Villiers nutzt dunkle Ironie sowie manchmal fantastische Elemente, um die Gier, Dummheit und den besessenen Rationalismus seiner Zeitgenossen zu kritisieren. Alle Erzählungen verbindet ein gemeinsames Merkmal: Sie zeigen Grausamkeit auf und enthüllen menschliche Schwächen ohne Täuschung – dabei bewahren sie eine tragische Poetik, die den aristokratischen Idealismus sowie die Verehrung für Schönheit des Autors widerspiegelt.
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