„All in the Day’s Work: Eine Autobiografie“ von Ida M. Tarbell ist eine im späten 20. Jahrhundert verfasste Autobiografie. Darin erzählt Tarbell von ihren Lebenserfahrungen – von ihren Anfängen in einer Pionierfamilie über ihre Studien bis hin zu den Herausforderungen, die es für eine Frau in einer sich rasant verändernden Gesellschaft bedeutet, ihre Identität zu finden. Das Buch zeichnet außerdem ihren Werdegang als Berufsfrau und Mitglied einer revolutionären Gemeinschaft nach und unterstreicht ihre Entschlossenheit trotz der gesellschaftlichen Beschränkungen ihrer Zeit. Der Beginn der Autobiografie führt in Tarbells Wurzeln ein – beginnend mit ihrer Geburt in einem Blockhaus in Pennsylvania, mitten in den harten Realitäten eines sich verändernden Amerikas. Durch ihre lebhaften Beschreibungen ihrer Kindheit und der familiären Schwierigkeiten erfahren wir von den Ambitionen ihres Vaters, trotz widriger Umstände nach der Panik von 1857 Wohlstand zu erlangen. Tarbell taucht tief in ihre Kindheitserinnerungen ein und zeigt auf, wie früh sie sich für die Welt um sie herum interessierte, welche Dynamiken innerhalb ihrer Familie herrschten sowie wie allmählich ihr Bewusstsein für Fragen des Geschlechts und der Bildung entwickelte. Die Erzählung bereitet den Weg für ihre Ambitionen, Wissenschaftlerin zu werden – und stellt ihren Werdegang als einen Prozess persönlichen Wachstums dar, der gesellschaftliche Normen in Frage stellt und die Grundlagen für ihre späteren Erfolge als bedeutende Journalistin und Biografin legt.