„Public Opinion“ von Walter Lippmann ist ein 1922 veröffentlichtes Buch. Darin wird untersucht, wie Menschen durch Stereotype und „Pseudo-Umgebungen“ vereinfachte Vorstellungen von der komplexen Realität entwickeln – was eine funktionierende Demokratie erschwert. Lippmann erörtert außerdem, wie die Massenmedien das öffentliche Bewusstsein prägen, wie Nachrichten von Natur aus selektiv und voreingenommen sind und warum seiner Ansicht nach eine spezialisierte Expertengruppe notwendig ist, um Informationen für die Gesellschaft zu analysieren. Dieses einflussreiche Werk löste intensive Debatten über Demokratie, Fachwissen sowie die Gestaltung der öffentlichen Meinung aus.
Wikipedia-Seite zu diesem Buch: en.wikipedia.org/wiki/Public_Opinion_(book))