„Adam Smith“ von Francis W. Hirst ist eine historische Abhandlung, die Anfang des 20. Jahrhunderts verfasst wurde. Das Werk geht auf das Leben und die Leistungen des einflussreichen Ökonomen und Philosophen Adam Smith ein – bekannt vor allem für sein bahnbrechendes Werk „Die Wohlstand der Nationen“. Hirst beschreibt Smiths frühe Jahre, seine Ausbildung sowie die philosophischen Einflüsse, die sein Denken geprägt haben, und bietet damit einen Kontext für seine späteren Ideen in den Bereichen Ökonomie und Moralphilosophie. Der Beginn des Buches gibt eine detaillierte Einführung in Smiths frühe Lebensjahre; dabei wird besonders auf seine Geburt in Kirkcaldy sowie die sozioökonomische Situation der Stadt zu Beginn des 18. Jahrhunderts eingegangen. Es werden auch die familiären Hintergründe und Smiths frühe Bildung beschrieben, wobei sein zunehmendes intellektuelles Potenzial während seines Besuchs der Grammar School und später der Universität von Glasgow hervorgehoben wird. Zudem werden wichtige Persönlichkeiten in Smiths Leben vorgestellt – wie seine Mutter und sein Mentor Francis Hutcheson – und die akademischen sowie philosophischen Grundlagen betont, die seinen späteren Entwicklungen in den Bereichen Ethik und Ökonomie zugrunde lagen. Diese ausführliche Darstellung liefert somit eine wichtige Vorbereitung dafür, zu verstehen, wie Smiths frühe Erfahrungen dazu beigetragen haben, dass er schließlich zu einer der wegweisenden Persönlichkeiten des ökonomischen Denkens wurde.