„Die Verbreitung des Islams: Eine Geschichte der Missionstätigkeit der Muslime“ von T. W. Arnold ist eine historische Abhandlung, die Anfang des 20. Jahrhunderts verfasst wurde. Dieses Werk untersucht die Geschichte und Methoden der missionarischen Bemühungen, die zur Ausbreitung des Islams in verschiedenen Regionen beigetragen haben, und beschreibt detailliert seine Entwicklung zu einer globalen Religion. Arnolds Analyse zielt offenbar darauf ab, einen umfassenden Einblick darzustellen, wie der Islam durch friedliche Mittel – und nicht durch Zwang – verbreitet wurde, wobei dabei die Rolle der frühen muslimischen Missionare besonders hervorgehoben wird. Der Beginn des Textes führt das Konzept des Islams als missionarische Religion ein und definiert es im Kontext seiner angeborenen Pflicht, andere Menschen zu seinen Lehren zu bekehren. Es werden die Ursprünge dieses missionarischen Eifers erörtert; diese werden auf die Zeit Mohammeds zurückgeführt, wobei insbesondere die Anweisungen des Korans hervorgehoben werden, dessen Botschaft durch Überzeugung und Güte zu verbreiten. Der Autor erkennt die Herausforderungen an, eine derart umfangreiche Geschichte zu dokumentieren, und äußert die Hoffnung, dass nachfolgende Auflagen eventuelle Lücken schließen werden. Gleichzeitig ermutigt er wissenschaftliche Kritik, um die Darstellung der islamischen Missionstätigkeit weiter zu verbessern. In diesen ersten Seiten wird bereits der Grundstein für eine detaillierte Untersuchung gelegt, wie sich der Islam weltweit entwickelt hat – wobei sowohl die spirituellen als auch die sozialen Dynamiken seiner Verbreitung beleuchtet werden.