„Götter der modernen Unterwelt: Eindrücke von zeitgenössischen Autoren“ von A. St. John Adcock ist eine Sammlung literarischer Betrachtungen, die Anfang des 20. Jahrhunderts verfasst wurden. Das Buch bietet Einblicke in das Schaffen verschiedener zeitgenössischer Autoren wie Thomas Hardy, Hilaire Belloc und Arnold Bennett und beleuchtet ihre Beiträge sowie stilistische Besonderheiten. Adcocks Werk dient nicht nur als Untersuchung dieser Schriftsteller, sondern auch als Kommentar zum literarischen Geschehen jener Epoche. Der Beginn des Buches setzt den Ton für die weitere Auseinandersetzung mit diesen Literaten und beginnt mit einer Analyse von Thomas Hardy. Adcock reflektiert über Hardys Entwicklung vom Romanautor zum angesehenen Dichter und betont seine tiefe Verbindung zur ländlichen englischen Landschaft sowie die komplexen philosophischen Grundlagen, die seine Werke prägen. Er erörtert Hardys bedeutendsten Errungenschaften sowie die Kritiken, denen er insbesondere wegen seiner umstrittenen Themen in Romanen wie „Tess von den D’Urbervilles“ und „Jude der Obskure“ ausgesetzt war. Durch diese Analyse verdeutlicht Adcock die Bedeutung von Hardys Beitrag zur Literatur und gewährt zugleich Einblicke in die breiteren Kontexte der zeitgenössischen literarischen Diskussionen.