„Der letzte Tag eines Verurteilten“ von Victor Hugo ist ein Roman in Form eines Tagebuchs, der 1829 veröffentlicht wurde. Das Werk schildert die letzten zwanzig vier Stunden eines zum Tode Verurteilten und umfasst somit etwa fünf Wochen – vom Zeitpunkt des Urteils bis zur Hinrichtung. Durch diesen inneren Monolog, der voller qualvoller Reflexionen und Erinnerungen ist, formuliert Hugo eine politische Argumentation gegen die Todesstrafe. Er liefert dabei unverblümt Zeugnisse über den psychischen und physischen Leiden des Gefangenen, ohne dessen Identität oder das begangene Verbrechen zu enthüllen.
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