„Die römischen Volksversammlungen von ihrer Entstehung bis zum Ende der Republik“ von George Willis Botsford ist eine historische Abhandlung, die Anfang des 20. Jahrhunderts verfasst wurde. Dieses wissenschaftliche Werk bietet einen umfassenden Überblick über die Volksversammlungen des antiken Roms und untersucht ihre Entwicklung, Struktur sowie Bedeutung innerhalb des römischen Politiksystems. Ziel des Buches ist es, neue Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie diese Versammlungen funktionierten und welchen Einfluss sie auf die Gesellschaft sowie die Regierungsführung der Republik hatten. Der einleitende Teil des Buches dient als Einführung in das Studium der römischen Volksversammlungen und erläutert ausführlich die Absicht des Autors, das Thema systematisch und detailliert zu behandeln. Botsford bezieht sich auf historische Theorien sowie die Grenzen früherer Forschungsergebnisse und betont, dass eine neue Perspektive erforderlich sei, um die Komplexitäten der römischen Volksversammlungen vollständig zu verstehen. Er beginnt mit einer Diskussion über die frühen politischen Gliederungen des römischen Volkes und gibt Einblicke in die Entstehung und Funktionen der Kurien sowie der Tribus, was den Weg für eine tiefergehende Untersuchung der Entwicklung des römischen Politiksystems sowie der Rolle der Volkssouveränität in dessen demokratischen Praktiken ebnet.