„Die Karawanenreisenden“ von Elisabeth von Arnim ist ein Roman, der Anfang des 20. Jahrhunderts geschrieben wurde. Die Erzählung folgt den Reisen von Baron Otto von Ottringel und seiner Frau Edelgard, die sich auf eine unkonventionelle Urlaubsreise mit einer Karawane durch England begeben. Der Roman thematisiert Ehebeziehungen, gesellschaftliche Erwartungen sowie den Reiz eines abenteuerlichen Lebens auf dem Land; dabei müssen das Paar ihre Interaktionen mit verschiedenen exzentrischen Menschen, denen sie unterwegs begegnen, meistern. Zu Beginn des Romans fühlen sich Baron und Edelgard in ihrer Wohnung angesichts nahender Sommerferien eingeengt und gelangweilt. Sie beschließen, vor ihrer späteren, luxuriöseren Hochzeitsreise nach Italien mehrere kurze Ausflüge zu Freunden auf dem Land zu unternehmen. Während dieser Besuche wird das Paar jedoch von Frau von Eckthum, einer lebhaften Bekannten, dazu ermutigt, eine andere Art von Abenteuer in Betracht zu ziehen – nämlich eine Karawanenreise durch England. Nach weiteren Diskussionen und Planungen mieten sie schließlich eine Karawane. Während ihrer Vorbereitungen auf diese neue, fantasievolle Reise zeigen sich ihre Ängste sowie ihre Vorfreude darauf, einen bohemianischen Lebensstil zu erleben – was die Grundlage für humorvolle und herzliche Erlebnisse während ihrer Reise bildet.