„Der gesellige Geist: Die Abenteuer eines Reporters, der von … eingeladen wurde“ von Olive Harper ist ein satirischer, übernatürlicher Roman aus dem frühen 20. Jahrhundert. Die Handlung spielt auf dem und unter dem Trinity Churchyard in New York und folgt einem jungen Journalisten sowie einem gesprächigen „geselligen Geist“ durch eine Nacht voller spukhafter Festlichkeiten – Bankette, Tänze und andere Veranstaltungen –, die dazu dienen, die Oberschicht, Verleger sowie fromme Heuchelei zu verspotten. Der Ton ist humorvoll und respektlos; er verbindet städtische Geschichte mit witzigen Beschreibungen von „Nachlebensetiketten“ sowie Klassenkritiken. Zu Beginn des Romans sitzt ein trauernder Reporter auf dem Trinity Churchyard, wo Gräber zum Leben erwachen und ein sarkastischer Geist seine Pfeife und seinen Whiskey entwendet, um ihn anschließend auf einer Führung durch den Friedhof zu begleiten – dabei werden Witze über Epitaphen, Cherubenskulpturen sowie die Torheit von Gedenkenzeremonien gemacht. Der Geist erklärt, dass dies die einzige Nacht sei, in der Geister frei herumwandern dürfen, und führt den Reporter anschließend zu einer unterirdischen Konferenz und einem Ball. Er verspottet Mediumen und tratscht über Berühmtheiten – darunter auch eine kurze Anekdote über den Geist von John Jacob Astor, der fröhlich an einer alten Presse arbeitet. Schließlich führt der Geist den Reporter durch das Grabmal von Lawrence in einen riesigen, blumenbeleuchteten Saal, wo ein „großer Gesellschaftsveranstalter“ die Veranstaltung organisiert hat. Der Reporter beobachtet dort eine chaotische Pokersitzung, bei der ein großer professioneller Spieler sechs „damegeisterhaften“ Gästen unwillkürlich das Poker spielen beibringt – anschließend hört er von einem „reparierten Geist“, wie die sterblichen Überreste während eines Umzugs in einer Kirchenkrypta brutal behandelt wurden. Der Abschnitt endet damit, dass ein prächtiges Bankett beginnt; der Reporter wird an einen vornehmen Platz gebeten, und eine lebhafte Auseinandersetzung über Umgangsformen – Messer, Teller und „Zivilisation“ – setzt den satirischen Ton für das, was folgt, voraus.