"Just in time" von Catharine Shaw ist ein didaktischer Kinderroman aus dem späten 19. Jahrhundert. Die Geschichte folgt Pollie, der Tochter eines Müllers, deren Vergesslichkeit und Jähzorn das häusliche Leben belasten, während neue Einflüsse sie zu aufrichtigem christlichen Glauben führen. Zwischen einer ländlichen Mühle und einer geschäftigen Provinzstadt bewältigt sie familiäre Spannungen, mondäne Cousinen und eine heimliche Werbung, die Wahrheit und Treue auf die Probe stellen. Der Anfang des Romans zeigt Pollie im Streit mit ihrer Mutter an der Mühle, während sie Zärtlichkeit und Rat bei ihrem frommen Vater findet. Zu ihrer Tante nach Chichester geschickt, begegnet sie der Weltlichkeit ihrer Cousinen und Lauras heimlichem Verehrer „H. F.“, dann trifft sie Miss Loveday, deren Anleitung und eine Mission im Town Hall sowohl Pollie als auch ihren Onkel zu einer entscheidenden Bekehrung führen. Ein Picknick entlarvt den Verehrer als oberflächlichen Flirt, was Pollies Sorge um ihre Cousinen vertieft. Zuhause ringt sie damit, sich zu fügen und um Entschuldigung zu bitten, sucht Miss Lovedays Hilfe und erfährt von Miss Lovedays eigenem schmerzlichem Gehorsam, mit dem sie nach einem belastenden Bericht die Verlobung mit Harry Fulbert löste. Pollies Vater enthüllt, dass es zwei Cousins dieses Namens gibt – einen rechtschaffenen und einen nicht –, woraufhin Pollie den Pfarrer unterrichtet; während der Pfarrer die Untersuchung vorbereitet, trifft die Nachricht ein, dass Harry nicht abgesegelt ist und ins Pfarrhaus gekommen ist, was andeutet, dass das Missverständnis geklärt werden könnte.