„Der letzte Athener“ von Viktor Rydberg ist ein 1859 verfasster Roman. Die Handlung spielt in der Antike und schildert den Triumph des Christentums über die klassische Kultur anhand der Geschichte von Krysantheus, einem edlen Denker, der davon träumt, das goldene Zeitalter Griechenlands wiederzubeleben. Der Roman untersucht den Konflikt zwischen Meinungsfreiheit und religiöser Zwang und porträtiert auf beiden Seiten sowohl bewundernswerte als auch korrupte Persönlichkeiten. Rydberg preist die Weisheit und Schönheit der antiken griechischen Zivilisation, kritisiert jedoch gleichzeitig die fanatischen Tendenzen innerhalb der damals dominierenden christlichen Kirche.