„Vater: Fragmente aus dem Leben einer Familie“ von Herman Bang ist ein Roman, der Ende des 19. Jahrhunderts geschrieben wurde. Die Handlung dreht sich um die Familie Maag und konzentriert sich insbesondere auf die Charaktere Erik Maag und seine Tochter Ellen. Sie behandelt Themen wie Verlust, Erbe sowie die Komplexitäten familiärer Beziehungen. Zu Beginn des Romans wird das Erbe der Familie Maag vorgestellt – insbesondere ihr einst prächtiges Anwesen Thorsholm sowie der Niedergang ihres Vermögens. Die Erzählung schildert die tragischen Geschichten aus Erik Maags Leben: Seine Mutter Ellen litt nach einer kurzen Beziehung mit einem Prinzen unter tiefem Kummer, und auch Eriks eigene Ehe mit Marie blieb unglücklich. Nach Maries Tod versetzt sich der Fokus auf ihre Tochter Ellen – wie sie ihr Kindesalter in dem Schatten ihrer Vorfahren verbringt und sich entwickelt. Der einleitende Teil des Romans setzt einen melancholischen Ton und zeigt die Auswirkungen des familiären Erbes sowie die Lasten, die auf Ellen ruhen – was bereits auf die Herausforderungen vorausweist, mit denen sie aufwachsen wird, eingebettet in die Überreste der Vergangenheit ihrer Familie.