„Das Gehirn und die Stimme in Sprache und Gesang“ von F. W. Mott ist eine wissenschaftliche Veröffentlichung aus dem frühen 20. Jahrhundert. Das Werk untersucht die komplexe Beziehung zwischen den physiologischen Mechanismen der menschlichen Stimme und den neurologischen Prozessen, die an der Erzeugung von Sprache und Gesang beteiligt sind. Mott bemüht sich, komplexe Konzepte auf zugängliche Weise darzustellen, sodass der Inhalt nicht nur für medizinische Fachkräfte, sondern auch für Pädagogen und die breite Öffentlichkeit, die sich für die Wissenschaft der Lautbildung interessiert, relevant ist. Zu Beginn des Buches skizziert der Autor die Vorlesungsreihe, die die Grundlage des Textes bildet, wobei er sich insbesondere auf die Mechanik und den Ursprung der Sprache konzentriert. Er verweist auf verschiedene Theorien darüber, wie sich die Sprache gemeinsam mit der menschlichen Intelligenz und den menschlichen Emotionen entwickelt hat, und betont die Bedeutung sowohl der Sprechorgane als auch der zerebralen Mechanismen des Gehirns. Mott erörtert Elemente wie die Funktionsweise des Kehlkopfs, die Rolle von Klang und Geräusch sowie die Anatomie des Sprechapparats und bereitet damit den Weg für eine eingehende Untersuchung, die Anatomie, Physiologie und Evolutionstheorie miteinander verbindet. Insgesamt legen die einleitenden Abschnitte sowohl die wissenschaftliche Strenge als auch das Ziel fest, das Material einem breiteren Publikum erkenntnisreich und verständlich zu vermitteln.