„Definition & Reality in der Allgemeinen Theorie der Politischen Ökonomie“ von Thomas Cool ist eine wissenschaftliche Veröffentlichung aus dem frühen 21. Jahrhundert. Ziel des Buches ist es, Keynes’ Allgemeine Theorie zu erweitern, indem das Konzept einer „endogenen Regierung“ einbezogen wird – dadurch entsteht ein umfassenderer Rahmen für das Verständnis der Politischen Ökonomie. Das Werk geht auf bedeutende wirtschaftliche Phänomene wie die Große Depression sowie aktuelle Probleme der Stagflation ein und bietet theoretische Erkenntnisse, die vor allem Wirtschaftswissenschaftlern und Entscheidungsträgern dienen sollen. Der Einstieg des Buches skizziert das zentrale Thema: Traditionelle wirtschaftliche Theorien müssen sich weiterentwickeln, um die Dynamiken der staatlichen Einmischung in die Wirtschaft angemessen berücksichtigen zu können. Cool führt außerdem das Konzept eines „wirtschaftlichen Obersten Gerichtshofs“ ein und argumentiert, dass dieser neben den etablierten Regierungsbehörden fungieren sollte, um Rechenschaftspflicht und Integrität in der wirtschaftspolitischen Entscheidungsfindung zu gewährleisten. Er betont die Notwendigkeit einer strengen wissenschaftlichen Methodik bei der Analyse von Wirtschaftspolitik und wirft zudem kritische Fragen zu anhaltenden Problemen wie Arbeitslosigkeit und der Wirksamkeit staatlicher Eingriffe auf. Durch diese Einleitung legt Cool den Grundstein für eine detaillierte Untersuchung des Zusammenhangs zwischen wirtschaftlicher Theorie und den Komplexitäten politischer Strukturen.