„Die Renaissance in Italien, Bände 6 und 7“ von John Addington Symonds ist eine historische Abhandlung, die Ende des 19. Jahrhunderts verfasst wurde. Das Werk setzt Symonds’ Untersuchungen zur italienischen Renaissancekultur fort und konzentriert sich insbesondere auf die katholische Reaktion sowie die weitere Entwicklung der italienischen Gesellschaft nach der Renaissance. Es beleuchtet die großartigen Errungenschaften der italienischen Kultur im 15. und frühen 16. Jahrhundert sowie die Kräfte, die ihren Fortschritt behinderten. Der Einleitungsteil skizziert die Absicht des Autors, sich eingehend mit dem katholischen Wiederaufleben als Reaktion auf die lebhaften künstlerischen und intellektuellen Entwicklungen der Renaissance zu beschäftigen. Das Buch beginnt mit einem Vorwort, das auf eine Zusammenfassung der in den vorangegangenen fünf Bänden behandelten Themen hinweist und den Weg für eine Analyse der Veränderungen im sozial-politischen Gefüge Italiens ebnet – Veränderungen, die zum Aufstieg unterdrückender Kräfte während der Gegenreformation führten. Die Darstellung deutet außerdem auf eine enge Beziehung zwischen Spanien und dem Papsttum hin und zeigt auf, wie diese Einflüsse das Schicksal Italiens prägten und zu einem Verlust seiner früheren kulturellen und politischen Autonomie führten. Diese Einführung schafft somit den Rahmen für eine detaillierte Untersuchung der Komplexitäten, die Italiens historische Entwicklung nach der Renaissance bestimmten.