„Eugénie Grandet“ von Honoré de Balzac ist ein Roman, der 1834 veröffentlicht wurde. Die Handlung spielt in Frankreich auf dem Land nach der Revolution und erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die unter der Tyrannei ihres geizigen Vaters Felix Grandet gefangen ist – dessen Besessenheit vom Reichtum jeden Aspekt des Familienlebens beherrscht. Als ihr charmanter Cousin Charles mit Nachrichten von einer familiären Tragödie ankommt, entfacht Eugénies Großzügigkeit den Zorn ihres Vaters und löst damit eine Geschichte voller verbotener Liebe, finanzieller Manipulationen sowie des erdrückenden Gewichts der Habgier in der französischen Gesellschaft des 19. Jahrhunderts aus.