„Die Philosophie der moralischen Gefühle“ von John Abercrombie ist ein philosophisches Werk, das Anfang des 19. Jahrhunderts verfasst wurde. Dieses Werk versucht, die im Menschen angeborenen moralischen Emotionen und Prinzipien zu untersuchen, die sein Verhalten bestimmen, und betont die Wichtigkeit einer Abstimmung der Moralphilosophie mit der Offenbarungsreligion. Abercrombie möchte eine strukturierte Analyse der moralischen Gefühle vorlegen – insbesondere solcher, die mit Wünschen, Affekten sowie den moralischen Verpflichtungen in Beziehungen zu anderen und zum Göttlichen zusammenhängen. Der Einleitung des Textes gibt einen Überblick über Abercrombies Absichten und legt den Grundstein für eine tiefergehende Auseinandersetzung mit den moralischen Aspekten der menschlichen Natur. Er erörtert die Unterscheidung zwischen intellektuellen und moralischen Fähigkeiten und betont, dass ein gut reguliertes Denken beide Aspekte integrieren muss, um moralische Exzellenz zu erreichen. Zudem weist er auf die Herausforderungen hin, mit denen Einzelne konfrontiert sind – insbesondere durch äußere Umstände, die ihre moralischen Wahrnehmungen trüben können – und unterstreicht so die Notwendigkeit, über moralische Konzepte nachzudenken, um ein klareres Verständnis der moralischen Wahrheiten zu entwickeln. Der Autor betont abschließend, dass die Erforschung moralischer Gefühle nicht nur eine abstrakte Tätigkeit ist, sondern praktische Auswirkungen hat – insbesondere auf das geistige und moralische Wohlbefinden des Einzelnen sowie der Gesellschaft insgesamt.