„Linie und Form“ von Walter Crane ist ein Abhandlung über Kunst und Design, die Ende des 19. Jahrhunderts verfasst wurde. Dieses Werk befasst sich mit den Prinzipien der Linie und Form in der künstlerischen Gestaltung und untersucht ihre historische Bedeutung sowie praktische Anwendungen im Zeichnen und Design. Der Autor stellt verschiedene Methoden und Ansätze vor, die sowohl für Lernende als auch für Fachleute in den Künsten nützlich sind und dazu dienen sollen, ihr Verständnis sowie ihre Fähigkeit zur künstlerischen Ausdrucksweise zu verbessern. Der Beginn des Buches legt seine akademische Grundlage dar; es handelt sich dabei um eine Reihe von Vorträgen, die ursprünglich an einer Kunstschule gehalten wurden. Crane betont die Bedeutung der Kontur als grundlegenden Aspekt der Kunst und erörtert ihre Ursprünge sowie Funktionen. Er stellt verschiedene Zeichnungsverfahren vor – darunter das progressive Verfahren sowie das kalligraphische Verfahren – und geht außerdem auf die emotionalen und texturalen Eigenschaften ein, die durch die Linie vermittelt werden. Der Text bereitet den Weg für eine tiefergehende Auseinandersetzung mit diesen Konzepten und gibt den Rahmen für die folgenden Kapitel über die „Sprache der Linie“ sowie die Beziehung zwischen Linie und Form in künstlerischen Werken.