„Reisen durch Spanien“ von Pedro Antonio de Alarcón ist ein Reisebericht, der Ende des 19. Jahrhunderts verfasst wurde. Dieses Werk schildert die Erkundungen und Erfahrungen des Autors in verschiedenen Regionen Spaniens, einschließlich Besuche bedeutender historischer Klöster sowie Städte wie Yuste und Salamanca. Die Erzählung wird wahrscheinlich durch Alarcóns Reflexionen, Einsichten und persönliche Anekdoten bereichert und bietet den Lesern sowohl geografische als auch kulturelle Einblicke in Spanien zu jener Zeit. Der Beginn des Textes enthält eine Widmung an einen Freund sowie Andeutungen zu einer Reihe von Reisen durch Spanien. Die erste beschriebene Reise ist eine lebendige Schilderung des Besuchs des Klosters Yuste – angefangen bei den Vorbereitungen, über die vorgeschlagenen Routen bis hin zu den malerischen Landschaften entlang der Wegstrecke. Alarcón verleiht seinen Reiseberichten einen romantischen und historischen Kontext und teilt persönliche Gedanken über die Landschaften sowie die Bedeutung der besuchten Orte mit; insbesondere wird auf das Erbe Kaiser Karls V. hingewiesen, der seine letzten Tage im Kloster verbrachte. Der Ton des Textes ist beschreibend und reflektierend und zielt darauf ab, die Leser mit der Schönheit und Geschichte spanischer Orte zu begeistern.