„Fire Prevention and Fire Extinction“ von James Braidwood ist eine ausführliche wissenschaftliche Publikation, die Mitte des 19. Jahrhunderts verfasst wurde. Das Buch erörtert eingehend den Brandschutz, Methoden zur Brandverhütung und von Braidwood entwickelte Strategien zur Brandbekämpfung. Braidwood war eine wegweisende Persönlichkeit beim Aufbau organisierter Feuerwehren. Das Werk dient sowohl als Erinnerung an Braidwoods berufliche Laufbahn als auch als Handbuch für den Umgang mit Bränden und betont die Bedeutung von Disziplin, Ausbildung und dem sachgemäßen Einsatz von Feuerlöschgeräten. Zu Beginn des Werks werden die Qualifikationen des Autors vorgestellt und ein historischer Kontext für den Umgang mit Bränden vermittelt; dabei wird die Entwicklung der Brandbekämpfung von chaotischen Methoden hin zu einem systematischeren Ansatz veranschaulicht, der maßgeblich von Braidwood geprägt wurde. Braidwood blickt auf die Anfänge der Feuerwehren zurück und schildert Anekdoten aus seiner Zeit in Edinburgh, wo er nach verheerenden Bränden, die den Bedarf an organisierten Maßnahmen zur Brandbekämpfung deutlich gemacht hatten, entscheidende Reformen umsetzte. Darüber hinaus unterstreicht er die Notwendigkeit einer geeigneten Bauweise und der Aufklärung der Öffentlichkeit zur Verhütung von Bränden und legt damit den Grundstein für das umfangreiche Wissen, das im gesamten Buch vermittelt wird.