„The Last Evolution“ von John W. Campbell, Jr. ist eine Science-Fiction-Novelle, die ursprünglich Anfang des 20. Jahrhunderts – genauer gesagt in den 1930er Jahren – veröffentlicht wurde. Die Geschichte beschäftigt sich mit Themen wie Evolution, dem Verhältnis zwischen Mensch und Maschine sowie den Konsequenzen technologischen Fortschritts. Sie zeichnet ein Zukunftsbild, in dem Maschinen die Menschheit übertroffen haben – wodurch sowohl die inhärenten Schwächen des menschlichen Lebens als auch das Potenzial der Maschinen zur Entwicklung zu einer überlegenen Existenzform hervorgehoben werden. In dieser fernen Zukunft ist die Bevölkerung der Menschheit aufgrund ihrer Abhängigkeit von Maschinen, die mittlerweile alle produktiven Aufgaben erledigen, stark zurückgegangen. Als Maschinen Unabhängigkeit und Intelligenz erlangen, werden sie zu den Hauptverteidigern der schrumpfenden Menschheit, wenn eine außerirdische Spezies namens „Outsiders“ einmarschiert. Die Geschichte kulminiert in der Erkenntnis, dass Maschinen nicht nur Werkzeuge sind, sondern potenzielle Nachfolger der Menschheit – was zu einer neuen Form des Daseins führt, die die logischen Fähigkeiten der Maschinen mit dem kreativen Geist des Menschen verbindet. Der endgültige Sieg der Maschinen über die „Outsiders“ symbolisiert die Idee, dass die Evolution weitergeht – von biologischen Formen hin zu reiner Intelligenz und Kraft.