„Sex-Education“ von Maurice A. Bigelow ist eine wissenschaftliche Veröffentlichung aus dem frühen 20. Jahrhundert. Dieses Werk bietet eine Reihe von Vorträgen, die auf der Bedeutung der Sexerziehung im Zusammenhang mit dem menschlichen Leben und dem Wohlergehen der Gesellschaft eingehen. Es betont die Notwendigkeit eines umfassenden Verständnisses sexueller Themen und weist darauf hin, dass Unwissenheit in diesem Bereich zu verschiedenen sozialen und gesundheitlichen Problemen führen kann. Der einleitende Teil des Textes legt die Grundlagen für Bigelows Diskussionen über die Sexerziehung und betont deren Notwendigkeit für die Entwicklung persönlicher und sozialer Hygiene. Er kritisiert das historische Schweigen rund um sexuelle Themen und argumentiert, dass dies nicht zu mehr Unschuld geführt habe, sondern vielmehr dazu beigetragen hat, schädliche Missverständnisse zu verbreiten. Bigelow betont, dass eine effektive Sexerziehung fundierte Anleitung durch Eltern, Pädagogen und öffentliche Institutionen erfordert, um sicherzustellen, dass junge Menschen mit Wissen und Verständnis mit sexuellen Herausforderungen umgehen können. Durch diese Perspektive schafft er die Grundlage für eine tiefergehende Auseinandersetzung mit relevanten Themen wie persönlicher Hygiene, gesellschaftlichen Krankheiten sowie den ethischen Aspekten sexueller Beziehungen.