„Język Polski, 1920, Nr. 3 (Mai/Juni)“ von Nitsch, Łoś und Rozwadowski ist eine wissenschaftliche Zeitschrift, die sich auf die polnische Sprache konzentriert und Anfang des 20. Jahrhunderts veröffentlicht wurde. Diese Ausgabe behandelt verschiedene Themen der polnischen Linguistik – darunter neue Prinzipien der Reimbildung in der polnischen Poesie, überarbeitete Regeln zur Bindestrichsetzung sowie Diskussionen zu sprachlichen Phänomenen und ihrer Entwicklung. Ziel der Publikation ist es, Sprachwissenschaftler sowie alle Interessierten an der Evolution und Kodifizierung der polnischen Sprache anzusprechen; sie spiegelt dabei den kulturellen und sprachlichen Kontext jener Zeit wider. Der Beginn dieser Ausgabe bietet eine Einführung in ein neues Prinzip der Reimbildung in der polnischen Poesie und macht die Notwendigkeit von Veränderungen bei der Strukturierung von Reimen deutlich. Es wird außerdem die Entwicklung poetischer Formen seit dem 16. Jahrhundert erörtert, wobei zeitgenössische Dichter hervorgehoben werden, die dieses neue Trendbeispiel sind. Anschließend folgen mehrere wissenschaftliche Artikel, die aktualisierte Regeln zur Bindestrichsetzung vorstellen, die von der Polnischen Akademie der Wissenschaften empfohlen werden; dabei werden sowohl praktische Anwendungen dieser neuen Richtlinien als auch bestehende Meinungsverschiedenheiten erläutert. Der Inhalt zeigt einen reichen Dialog unter Sprachexperten auf, die sich bemühen, einen standardisierten Ansatz in der polnischen Linguistik zu entwickeln – insbesondere angesichts sich verändernder kultureller Rahmenbedingungen.