„Das Leben Tolstois“ von Romain Rolland ist eine kritische Biografie, die erstmals 1911 veröffentlicht wurde. Dieses Werk zeichnet das turbulente innere Leben Leo Tolstois nach – von seiner geplagten Jugend und seinem Militärdienst bis zu seinem kreativen Höhepunkt, als er in Jahren häuslicher Ruhe Werke wie „Krieg und Frieden“ und „Anna Karenina“ schrieb. Rolland beschreibt Tolstois zunehmende spirituelle Krisen, seine Entdeckung Gottes sowie die wachsende Distanz zu seiner geliebten Frau, während er mit Armut konfrontiert war und den Zweck der Kunst in Frage stellte. Ein Nobelpreisträger untersucht die inneren Kämpfe eines literarischen Giganten.