„Grimms gesammelte Märchen“ von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm ist eine Sammlung von Märchen, die erstmals 1812 veröffentlicht wurde. Die beiden Brüder verwandelten mündliche Überlieferungen in schriftliche Werke und sammelten Volksmärchen von Freunden sowie aus alten Büchern aus ganz Deutschland. Was zunächst als 86 Märchen begann, wuchs durch sieben Auflagen auf insgesamt 200 Geschichten an – Geschichten, die die westliche Kinderliteratur maßgeblich prägten. Entstanden unter finanziellen Schwierigkeiten und aus wissenschaftlicher Leidenschaft, wurden diese Märchen ständig überarbeitet: Böse Mütter wurden zu Stiefmüttern, unangemessene Inhalte wurden geändert. Die Brüder bewahrten so eine Welt des deutschen Volksklopfers auf, die heute im UNESCO-Welterberegister geschützt wird.
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