„Manual of Library Economy“ von James Duff Brown und W. C. Berwick Sayers ist ein umfassendes Handbuch zur Bibliotheksverwaltung und -methodik aus dem frühen 20. Jahrhundert. Das Buch dient als wichtige Ressource für Bibliothekare und alle, die mit der Leitung öffentlicher Bibliotheken befasst sind, und legt Praktiken und Grundsätze dar, die das Fach geprägt haben. Sein Schwerpunkt liegt auf dem gesamten Spektrum des Bibliotheksbetriebs, einschließlich Klassifikation, Katalogisierung und öffentlichem Dienst, und betont die historische Entwicklung der Bibliotheken sowie ihre Bedeutung in der Gesellschaft. Der Anfang dieses Handbuchs bietet ein ausführliches Vorwort, das Geschichte und Wirkung des Autors James Duff Brown bedenkt, der die britische Bewegung der öffentlichen Bibliotheken maßgeblich beeinflusst hat. Es skizziert die Wandlungen in der Bibliothekspraxis, etwa die Einführung des offenen Zugangs und innovativer Katalogisierungsmethoden. Die Einleitung erörtert zudem den weiteren Rahmen der Bibliotheksökonomie und unterstreicht deren Rolle als dynamische bürgerliche Einrichtung, die dem Lernen und der Beteiligung der Gemeinschaft dienen soll. Insgesamt schafft sie die Grundlage für das Verständnis des evolutionären Kontextes, in dem Bibliothekspraktiken wurzeln, und deutet zugleich den Anspruch des Handbuchs an, moderne Bildungsbedürfnisse durch verbesserte Bibliotheksdienste zu erfüllen.