„Die Philippineninseln, 1493–1898, Band 45, 1736“ von Emma Helen Blair, Edward Gaylord Bourne und James Alexander Robertson ist eine historische Abhandlung, die Anfang des 20. Jahrhunderts verfasst wurde. Dieser Band untersucht die wirtschaftlichen Beziehungen und Wechselwirkungen zwischen den Philippineninseln und Spanien vom 17. bis zum 18. Jahrhundert, wobei insbesondere die Komplexitäten des Handels sowie die wirtschaftliche Situation dieser Zeit im Fokus stehen. Er bietet Einblicke in die politischen, wirtschaftlichen und religiösen Verhältnisse auf den Inseln unter dem Einfluss europäischer Nationen. Zu Beginn des Bandes wird insbesondere auf die Handelsbeziehungen zwischen den Philippinen und Nueva España (Mexiko) eingegangen, insbesondere auf die anhaltenden Streitigkeiten zwischen Händlern bezüglich Handelspraktiken und -vorschriften. Ausführlich werden auch Beschwerden von Kaufleuten aus Cádiz über die negativen Auswirkungen des wachsenden Wohlstands Manilas dargestellt, insbesondere im Zusammenhang mit dem lukrativen Seidenhandel mit China. Die Spannung zwischen dem Schutz spanischer Handelsinteressen und der Förderung des wirtschaftlichen Wachstums der Philippinen bildet die Grundlage für Diskussionen über verschiedene Bildungseinrichtungen sowie die damit verbundenen Politiken – Diskussionen, die sich weiter auf Fragen der Regierungsführung, Wirtschaft und kulturellen Austausch während der spanischen Kolonialzeit erstrecken.