„Fiue Hundred Pointes of Good Husbandrie“ von Thomas Tusser ist ein im späten 16. Jahrhundert verfasster praktischer Leitfaden für Landwirtschaft und Haushaltsführung. Das Werk dient sowohl als Lehrbuch als auch als Spiegelbild der landwirtschaftlichen Praktiken zu Tusser’s Zeit und bietet Einblicke in die Pflichten eines Landwirts und einer Hausfrau. Sein Inhalt richtet sich vermutlich an ein ländliches Publikum, das seine landwirtschaftlichen Methoden und die Effizienz im Haushalt durch ausführliche Anleitungen und Weisheiten verbessern möchte. Der Beginn des Buches führt die Leser in seine Struktur und Zielsetzung ein und betont, wie wichtig es ist, landwirtschaftliche Praktiken und Haushaltsführung zu verstehen und miteinander zu verbinden. Er legt die Grundlage für die Themen der folgenden Kapitel, darunter Hinweise zu saisonalen Arbeiten in der Landwirtschaft, die Bedeutung der Sparsamkeit und das tugendhafte Verhalten, das von Ehemännern und Ehefrauen erwartet wird. Die Verwendung von Versen soll die Lehren einprägsam und zugänglich machen, wobei die gesellschaftlichen Bräuche der Zeit und Tusser’s Überzeugung von den moralischen Grundlagen einer guten Landwirtschaft hervorgehoben werden.