„Persische Briefe“ von Baron de Charles de Secondat Montesquieu ist ein literarisches Werk, das 1721 veröffentlicht wurde. Zwei persische Adlige, Usbek und Rica, reisen von Isfahan nach Frankreich, wo sie mehrere Jahre lang die westliche Gesellschaft unter Ludwig XIV. sowie während der Regentschaft beobachten. Durch ausgetauschte Briefe liefern sie scharfe Kommentare zur französischen Politik und Lebensweise. Währenddessen gerät Usbeks Harem in Isfahan ins Chaos. Seine fünf Ehefrauen und Eunuchen neigen zunehmend zu Rebellion und Tragödie, als die Kontrolle über das Harem unwiderruflich verloren geht – was Usbek zwischen zwei Welten zurücklässt.