„Jacobs Zimmer“ von Virginia Woolf ist ein Roman, der 1922 veröffentlicht wurde. Die Geschichte begleitet Jacob Flanders von seiner Kindheit über seine Zeit in Cambridge bis ins Erwachsenenalter im vorkriegszeitlichen England – doch mit einem radikalen Twist: Jacob selbst bleibt rätselhaft und wird nur durch die Eindrücke anderer bekannt. Frauen in seinem Leben – darunter die zurückhaltende Clara Durrant und die bohemische Künstlerin Florinda – geben Einblicke in einen Mann, der eher als Abwesenheit denn als Präsenz existiert. Dieses experimentelle, modernistische Werk lässt den Leser durch das Leere in seinem Zentrum nachdenken; der Protagonist wird dabei durch Erinnerungen und Empfindungen dargestellt – nicht durch konkrete Realität.
Wikipedia-Seite zu diesem Buch: en.wikipedia.org/wiki/Jacob%27s_Room