„Siddhartha: Ein Gedicht Indiens“ von Hermann Hesse ist ein Roman, der 1922 veröffentlicht wurde und die spirituelle Suche eines jungen Brahmanen nach Selbsterkenntnis im alten Indien zur Zeit des Gautama Buddha beschreibt. Indem er die traditionellen Lehren ablehnt, sucht Siddhartha seinen eigenen Weg zur Erleuchtung – durch Asketismus, Reichtum, Liebe und Verluste. Seine Reise führt ihn zu einem Fluss, wo er unter der Anleitung eines bescheidenen Fährmanns lernt, dass Weisheit nicht aus Dogmen stammt, sondern daraus resultiert, die Gesamtheit aller Lebenserfahrungen anzunehmen und die zeitlose Einheit aller Existenz zu erkennen.