„Geschichte Amerikas von ihren urzeitlichen Anfängen bis zu unseren Tagen, Band II“ von D. Juan Ortega Rubio ist eine historische Abhandlung, die Anfang des 20. Jahrhunderts verfasst wurde. Dieser Band geht auf die Geschichte Amerikas ein und konzentriert sich insbesondere auf die Epoche der Eroberungen, wobei besonderes Augenmerk den Wechselwirkungen zwischen europäischen Mächten und indigenen Stämmen in Regionen wie Kanada und den Vereinigten Staaten gewidmet wird. Der Einleitungsteil des Buches legt die Grundlagen für das Verständnis der Komplexitäten der frühen kolonialen Begegnungen in Kanada und erläutert detailliert die Unterschiede zwischen den französischen und anglo-sächsischen Eroberungsversuchen, wobei deren vorwiegend kommerzielle Motive hervorgehoben werden. Zudem werden wichtige Ereignisse sowie Schlüsselfiguren wie Jacques Cartier und Samuel de Champlain beschrieben, ebenso frühe Erkundungen und die Gründung der ersten Siedlungen in dieser Region. Die Darstellung hebt die Konflikte und Auseinandersetzungen zwischen europäischen Kolonisten und indigenen Völkern wie den Irokesen und Huronen hervor und bietet somit eine Grundlage für die späteren Entwicklungen der kolonialen Herrschaft in Nordamerika.