„Arabien: Die Wiege des Islam“ von Samuel Marinus Zwemer ist eine historische Abhandlung, die Ende des 19. Jahrhunderts verfasst wurde. Das Buch beschreibt die Geographie, die Menschen sowie die Politik der Arabischen Halbinsel und geht außerdem auf den Islam sowie die damit verbundenen missionarischen Bemühungen ein. Der Autor möchte die Leser über die Komplexität und die historische Bedeutung Arabiens als Geburtsort des Islams aufklären und die Notwendigkeit von Missionarischen Tätigkeiten in dieser Region betonen. Die Einleitung verdeutlicht die Bedeutung Arabiens nicht nur im Kontext der islamischen Geschichte, sondern auch als geografischer Raum von besonderem Interesse. Zwemer erörtert die weitverbreiteten Missverständnisse über Arabien und hebt dessen große Vielfalt hinsichtlich Landschaft und Klimas hervor. Er erklärt, wie Arabien historisch oft als weite Wüste wahrgenommen wurde, betont jedoch auch die fruchtbaren Regionen innerhalb der Halbinsel – insbesondere im Jemen. Die Einleitung skizziert außerdem die historischen Persönlichkeiten der Missionare, die Zwemer vorausgingen, und weist auf bestehende Lücken im westlichen Wissen über diese Region hin, was den anschließenden detaillierten Untersuchungen zum kulturellen und religiösen Erbe Arabiens vorwegnimmt.