Pillar of Fire

Bradbury, Ray, 1920-2012

Über dieses Buch

„Pillar of Fire“ von Ray Bradbury ist eine Science-Fiction-Novelle, die Mitte des 20. Jahrhunderts geschrieben wurde. Dieses nachdenklich anregende Werk beschäftigt sich mit Themen wie Tod, Wiedergeburt und der menschlichen Existenz und erörtert, was es bedeutet, in einer technologisch hochentwickelten, aber emotional leeren Zukunft zugleich lebendig und tot zu sein. Die Erzählung folgt William Lantry – einem Mann, der aus dem Tod zurückkehrt und sich in einer Welt wiederfindet, die den Tod nicht mehr anerkennt: Leichen werden verbrannt statt begraben, und die Vorstellung des Todes gilt als überholt. Die Geschichte wird vorangetrieben durch Williams groteskes Erwachen als letzter bekannter „Toter“ in einer Gesellschaft, die das Dasein der Toten ausgelöscht hat. Voller Groll und eines brennenden Bedürfnisses nach Verbundenheit kämpft Lantry mit seinem Dasein in dieser antiseptischen Zukunft, in der der Tod als peinliches Ärgernis betrachtet wird. Während er sich durch diese hell erleuchtete Welt und ihre Bewohner bewegt, klammert er sich an seinen Hass – ein Hass, der seine Sehnsucht nährt, „Gefährten“ aus den Toten zu schaffen. Angesichts der Absurdität seiner Realität wird Lantyres Suche zu einem verzweifelten Versuch, das Konzept des Todes wiederzubeleben und andere dazu zu bringen, es anzuerkennen. Letztendlich stellt er jedoch fest, dass die Toten nicht seinen Fantasien entsprechen – niemand in dieser Realität glaubt an die Wiedergeburt, nach der er sich sehnt, und so bleibt er in einer Welt isoliert, die seine Notlage einfach ignoriert.

Autor
Bradbury, Ray, 1920-2012
Leseniveau
A2 · Grundstufe
Sprache
English