„Studium der Kurzgeschichte“ von J. Berg Esenwein ist ein Lehrbuch, das sich auf die Analyse und Wertschätzung von Kurzgeschichten konzentriert – vermutlich aus dem frühen 20. Jahrhundert stammend. Das Buch enthält sechzehn klassische Kurzgeschichten, ergänzt durch Einführungen, Anmerkungen sowie eine Methodik zur individuellen Lektüre oder zum Einsatz im Unterricht. Es zielt darauf ab, ein tieferes Verständnis der Kurzgeschichte als literarische Form zu fördern und verschiedene Genres sowie die Faktoren zu erläutern, die ihre Wirkung ausmachen. Der einleitende Teil des Buches stellt das Konzept des Studiums von Kurzgeschichten vor und skizziert die Struktur sowie den Zweck des Werkes. Esenwein beschreibt die Entwicklung der Kurzgeschichtform über die Jahrhunderte hinweg, berücksichtigt den historischen Kontext sowie die Veränderungen von alten Erzählungen bis zur modernen Kurzgeschichte. Er betont die Bedeutung der intensiven Auseinandersetzung mit ausgewählten Geschichten und bietet Analysetools wie kritische Fragen für die Reflexion an. Das Buch bietet zudem einen Rahmen, um verschiedene Genres innerhalb der Kurzgeschichte zu erforschen – mit dem Ziel, sowohl Schülern als auch Amateurautoren ein umfassendes literarisches Können zu vermitteln.